Spricht man heutzutage in Europa über illegale Migration, werden meist Bilder der Abschottung und der Überschreitung mobilisiert. Auch die sozialwissenschaftliche Perspektive kann über das Phänomen zunächst nicht anders als in diesen Termini sprechen. Dieses Buch versucht einen anderen Weg. Es untersucht die Mechanismen, die illegale Migration als distinktives Phänomen erst hervorbringen und fragt, welche funktionalen Verbindungen sie mit der postfordistischen Situation eingehen. Dabei wird klar, dass nicht die Abschottung, sondern die Entrechtung das zentrale Moment ist.

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